Die Idee des Projektes besteht darin, schweizer Literatur in einem rohen Format ausserhalb der klassischen Distributionswege, die vielen jungen AutorInnen verschlossen bleiben, zu publizieren. MiniKri ist als ein schweizerisches, zweisprachiges Projekt gedacht, das mithelfen soll, den Röstigraben zu überwinden. Ausserdem sollen die klassischen Buch- und Publikationsformate zu hinterfragen.

Die MiniKri Buchausgaben ist eine Konglomerat aus Deutsch- und Französischsprachigen, rohen Texten : ca. 40 Seiten 6 x 6 cm., ca 8 Gramm schwer mit einer Lesezeit zwischen 10 und 15 Minuten. Die Buchausgaben bestehen aus Kurzgeschichten. Diese Publikationsform soll Platz bieten für die Experimentierfreude junger Autoren.

Benjamin Kevera, a.k.a. der mit dem Hut, war schon als Kind überzeugt, dass er eines Tages ganz viele ganz krasse Romane schreiben würde. Inzwischen schreibt er viele kurze Dinge, unter anderem Kurzgeschichten und Bühnenprosa, die an der Lesung im Dunkeln zu hören oder im bald eröffnenden MiNiKRY-Verlag zu lesen sind. Benjamin Kevera lebt, schreibt und studiert in Biel/Bienne.

Ed Wige n’est pas tout à fait d’ici, ni tout à fait d’ailleurs. Iel est né.e dans une contrée qui n’existe plus. Mais c’est quelque part au milieu du lac Léman qu’iel se sent vraiment à la maison. Ed Wige, iel ressemble un peu à un rongeur – une sorte d’hamster ou d’écureuil - qui file le fil incessant du métro, du boulot et du dodo. Mais quand la roue de l’hamster s’arrête, pendant de brefs instants, iel en profite pour observer les arbres environnants et griffonner quelques mots.

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